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Am Montag, den 08.03.2004 um 21:05 Uhr kam im ARD Magazin Report ein kritischer Beitrag zum Thema Lyse im Rettungsdienst.
Ausgehend von einer optimalen, leitlinienkonformen Versorgungsstrategie der Herzinfarktpatienten im Netzwerk Herzinfarkt des Wetteraukreises (durchschnittlich 73 Minuten ab ersten Arztkontakt bis Katheterintervention) wird auf die Problematik der nicht mehr transportfähigen Patienten, die ohne Lyse keine Chance haben hingewiesen. Überlebende werden vorgestellt. Gleichzeitig wird die immer noch nicht geklärte Refinanzierung durch die Kostenträger gezeigt und das die Leistungserbringer auf dem Klageweg jetzt dagegen vorgehen müssen. Prof. Hamm, Vorsitzender der Leitlinienkommission Herzinfarkt der Deutschen Kardiologischen Gesellschaft bestätigt unser leitlinienkonformes Vorgehen, insbesondere auch die Vorhaltung der Lyse für die oben beschriebenen Patienten (europäische und deutsche Leitlinien). Ergänzende Statements von Prof. Arntz, Berlin und Böttiger, Heidelberg. Die Kostenträger werden mit dieser Situation konfrontiert und um Stellungnahme gebeten.
Der Beitrag im Orginal-Text.
Wer den Beitrag als CD, DVD oder Mediaplayer Format haben möchte, bitte an die Dr. Merbs wenden.
Deutsches Ärzteblatt, Jahrgang 101, Heft 11 vom 12.03.2004, Seite A692: Rettungsdienst: Fibrinolytika als Mindestausstattung - Die leitliniengerechte Therapie des ST-Hebungsinfarktes ist auch zeitgerecht in einem Flächenlandkreis umzusetzen.
Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie hat die Leitlinien zur Therapie des Akuten Koronarsyndroms (ACS), Teil 2 mit ST Hebung jetzt veröffentlicht. Diese Leitlinie und viele wichtige Informatioen als download unter: www.dgk.org
Unsere Forderung für die Mindestausstattung der notarztbesetzten Rettungsmittel wird jetzt auf breiter Front unterstützt. Siehe Seite 6: “..Es ist daher notwendig, dass notarztbesetzte Rettungsmittel die Möglichkeit zur Lysetherapie vorhalten (I-C)...” Ebenfalls ist die Stufenempfehlung zur Therapie beim akuten Herzinfarkt mit deutlichen Implikationen für uns verbunden. (Seite 27, Tabelle 3)
Ergebnisdarstellung zur Prähospitalen Lyse im Landkreis Sömerda.
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